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Versorgungskonzept des LKR WT

Covid-19: So funktioniert das Versorgungskonzept des Landkreises

Im Hinblick auf wachsende Zahlen an Covid-19-Erkrankten hat der Landkreis wichtige Maßnahmen ergriffen. Vorrangiges Ziel ist es, Patientenströme in Covid-19-Patienten und Nicht-Covid-19-Patienten zu trennen, und insbesondere für Covid-19-Patienten neue stationäre Behandlungsmöglichkeiten zu finden. Der Verwaltungsstab des Landratsamtes hat gemeinsam mit den Fachleuten des Klinikums Hochrhein ein Versorgungskonzept für den Landkreis entwickelt.

Intensivbetreuung:
Vorgesehen für die stationäre Intensiv-Behandlung von Covid-19-Erkrankten sind nun das Klinikum Hochrhein in Waldshut und die Lungenfachklinik in St. Blasien. Bei abklingenden Symptomen oder nur moderaten Verläufen können Covid-19-Patienten auch in der Feldbergklinik St.Blasien, im Sigma Zentrum Bad Säckingen und in den Fachkliniken Sonnenhof Höchenschwand behandelt werden.

Betreuung von Nicht-Covid-19-Patienten:
Wichtig ist, dass auch die medizinische Versorgung der Nicht-Covid-19-Patienten gesichert ist. Nach wie vor werden diese Patienten im Klinikum Hochrhein und im Hegau-Bodensee-Klinikum in Stühlingen betreut. Wenn es zusätzliche Kapazitäten braucht, stehen die Rehaklinik Bad Säckingen, die AKH Klinik Hotzenplotz in Rickenbach und die St.Georg Klinik in Höchenschwand bereit für die Aufnahme von Nicht-Covid-19-Patienten.

Planung der Patientenströme:
Das Klinikum Hochrhein fungiert als Drehscheibe für die Planung. Es managt die verfügbaren Intensivbetten im Landkreis und kümmert sich zusammen mit der Oberleitstelle in Stuttgart und der Leitstelle in Waldshut um die Planung der verfügbaren Ressourcen. Die Patientenaufnahme erfolgt nach einer sogenannten Teletriage. Werden Rettungskräfte zu Patienten gerufen, so entscheiden diese nach telefonischer Rücksprache mit den diensthabenden Notärzten über die Patientenzuweisung für alle Kliniken im Landkreis. Die Zuweisung eines Patienten an eine Klinik erfolgt nach den Kriterien: Zustand des Patienten, verfügbare Raum in den Kliniken, medizinische Ausstattung, vorhandene Fachkapazitäten.

Häusliche Quarantäne außerhalb:
Zu den weiteren Maßnahmen des Landkreises gehört auch die Einrichtung eines „Isolations-Zentrums“ für Menschen, die leicht an Covid-19 erkrankt sind und deshalb in häusliche Quarantäne müssen. Ist dies aber nicht umsetzbar, weil sie mit einer besonders vulnerablen Person (Risikogruppen) in einem Haushalt leben, bietet der Landkreis eine Ausweichmöglichkeit in der ehemaligen Gemeinschaftsunterkunft in Bad Säckingen an.

Schaubild/Grafik: Patientenströme im Landkreis Waldshut

Fieberambulanz

Für wen die Fieberambulanz in Waldshut eingerichtet wurde und wie sie funktioniert

Der Landkreis Waldshut hat gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg in der Sporthalle am Chilbiplatz in Waldshut eine sogenannte Fieberambulanz eingerichtet. Sie dient dazu, Hausarztpraxen und Kliniken zu entlasten. Organisiert und abgewickelt wurde der Aufbau vom Führungsstab des Landkreises gemeinsam mit Einheiten des Technischen Hilfswerk und dem Deutschen Roten Kreuz.

Wer kann sich hier untersuchen lassen?
Durch die Coronavirus-Krise sind einige Hausarztpraxen sehr ausgelastet und viele Patienten bekommen keinen Termin. Deshalb wurde die sogenannte Fieberambulanz in Waldshut eingerichtet. Menschen, die Krankheitssymptome wie Fieber und Husten haben, sollen hier untersucht werden. Es muss sich nicht zwangsläufig um eine Coronavirus-Erkrankung handeln, auch Erkältungen und grippale Infekte können hier von den Ärzten abgeklärt werden.

Wie ist der Ablauf?
Haben Sie Symptome wie Fieber, Husten, Erkältungsbeschwerden? Dann rufen Sie zunächst Ihren Hausarzt an. Ist dieser nicht erreichbar, können Sie sich an die Telefonhotline des Gesundheitsamtes Tel. 07751 865151 wenden. Entweder teilt Ihnen Ihr Hausarzt einen Termin in der Fieberambulanz zu oder der Terminkoordinator des Gesundheitsamtes. Sie erhalten eine Bestätigung Ihres Untersuchungstermins und zeigen diese am Eingang der Fieberambulanz. Danach erfolgt die Abklärung Ihrer Erkrankung durch einen Arzt, der auch die weiteren Behandlungsschritte einleitet.

Die Patienten werden in der großräumig abgetrennten Halle so geleitet, dass alle Sicherheitsmaßnahmen eingehalten werden können.

Wer hat Zugang - bitte beachten:
Damit die Fieberambulanz wirklich nur von Personen aufgesucht wird, die einbestellt wurden, kontrolliert ein Sicherheitsdienst am Eingang die Terminbestätigung. Man kann also nicht einfach dort vorbeigehen und sich ambulant untersuchen lassen. Nur wer einen Termin hat, wird untersucht. Es wird auch nicht regulär ein Coronavirus-Test vorgenommen. Vielmehr dient diese Ambulanz dazu, dass behandlungsbedürftige Personen rasche Hilfe bekommen.

Wann ist die Ambulanz geöffnet?
Täglich von 14 bis 18 Uhr. Die Aufnahmekapazität hängt davon ab, wie viel Ärzte und Ärztinnen für diese Aufgabe noch gewonnen werden können.

Schaubild/Grafik: Fieberambulanz

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